Fairer geht’s nicht

Nachhaltigkeit und Fairness in der Wertschöpfungskette

Das offizielle Zeichen für Frieden und Einheit in Burkina Faso: Das Händeschütteln. Bei Movement das Zeichen für gemeinsames Engagement.

Weltkarte Projektidee

  • Lokale Wertschöpfungskette unterstützen
  • Förderung von lokalen Handwerkern & Arbeitern
  • Vertrauensverhältnis zu Produzenten herstellen
  • Beziehung zwischen Konsument & Produzent herstellen
  • Tolle Produkte in Deutschland anbieten

Weltkarte Was ist „fair“?

  • Unterstützung mit Know-How anbieten
  • Garantierte Abnahmemengen
  • Garantierte Preise für Produkte
  • Reinvestition von Verkaufserlösen in Projekte vor Ort

Weltkarte Bisherige Aktivitäten

  • 2017: Schulung zur Herstellung von Cremes
  • 2015: Schulung zu Verpackung & Etiketten
  • 2014: Verkauf von Produkten an Aktionen/Events
  • 2013: Identifikation von drei Kooperativen

Weltkarte Ausblick

  • Weiterbildung der Frauenkooperativen
  • Identifikation von Vertriebspartnern
  • Vertrieb über Webshop verbessern
  • Erweiterung des Vertriebsnetzes
  • Identifikation zusätzlicher Produkte

Ausgangssituation

Vor lauter neuen Produkten, Bezeichnungen und Anbietern fragt man sich, welche Produkte eigentlich nicht «nachhaltig» und «fair» sind. Wir haben uns noch einmal neu mit der Idee des fairen Handels auseinandergesetzt.

« Zuletzt kamen wir zu der Erkenntnis, dass es bei fairem Handel nur um eines gehen kann: Transparenz. »

Der Schlüssel für ein gesundes Verhältnis zwischen Konsument und Produzent ist schon immer das Vertrauen gewesen. Vor noch gar nicht zu langer Zeit war «der Markt» noch eine lokale Zusammenkunft dieser beiden Gruppen, wobei eine – persönliche oder geschäftliche – Beziehung zwischen Konsument und Produzent selbstverständlich war. Lange Lieferketten mit vielen Zwischenhändlern stellen diese Beziehung auf die Probe.

Wir wollen das Vertrauen wieder herstellen! Unsere Zulieferer und Zulieferinnen sind zum größten Teil Frauen, die wir schon seit Jahren persönlich kennen. Alle werden fair bezahlt und erhalten zudem noch kostenlose Ausbildungen. Den eigentlichen Vertrieb in Europa organisieren wir ehrenamtlich, damit die entsprechenden Vertriebsmargen wiederum in Movement-Projekte vor Ort fließen können. Genau so fühlt sich für uns fair an!

Cercle d’éveil pour la promotion de la femme (CEPROFEM) – Kreis des Erwachens für die Förderung der Frauen (Deutsche Übersetzung).

CEPROFEM stellt unsere Trockenmangos her und wurde im Jahr 2011 von zwei Frauen gegründet. Während der Mangosaison von Anfang April bis Ende August arbeiten insgesamt 60 Frauen und zwei Männer bei CEPROFEM. Das restliche Jahr über kümmern sich vier bis fünf Frauen abwechselnd um den Verkauf und den Vertrieb der Produkte.

Vor allem Frauen mit Eheproblemen finden bei CEPROFEM Unterstützung und Anerkennung ihrer geleisteten Arbeit. Dabei ist die moralische Unterstützung und die vermittelnde Rolle der Vereinsgründerinnen von besonderer Bedeutung. Sie geben ihren Mitarbeiterinnen Sicherheit und finanzielle Unterstützung bei der Fürsorge und der Bildung ihrer Kinder.

« CEPROFEM arbeitet nicht gewinnorientiert, sondern gibt alle Einnahmen an die bedürftigen Frauen weiter. Aus diesem Grund halten wir diesen Verein für sehr unterstützenswert. »

CEPROFEM legt sehr großen Wert auf die Qualität der Früchte und verwendet ausschließlich chemisch unbehandelte Mangos. Die Früchte werden von Bauern nördlich der Stadt Bobo Dioulasso in Burkina Faso angebaut. Für die Herstellung von 1 kg getrockneten Mangos werden ca. 10 kg frische Mangos benötigt. Während der Mangosaison werden bis zu 10 Tonnen Mangos an die Organisation CEPROFEM geliefert.

Die Mangos werden gründlich gewaschen und anschließend verarbeitet. In den Räumen der Trocknungsanlage werden die Früchte von Hand geschält, gestückelt und in speziellen Öfen schonend getrocknet. Nach der Trocknung wird nach Qualität und Größe sortiert, verpackt und zum Verkauf angeboten. Bei allen Arbeitsschritten achtet der Verein CEPROFEM stets auf hygienische Sorgfalt.

Savonnerie Yamleende – Kooperative Naam

Die Savonnerie Yamleende entstand durch eine Initiative von mehreren Frauen, die sich bereits im Jahre 1986 zusammenschlossen. Viele der Frauen konnten sich damals den Kauf von Seife nicht leisten und beschlossen daraufhin, selbst Seife herzustellen. Im Ausbildungs- und Produktionszentrum Basnéré in Ouahigouya fand die Frauengruppe 1991 die räumlichen Möglichkeiten, um ihre Visionen umzusetzen.

« Die Vision der Frauenkooperative war es, gegen mangelnde hygienische Bedingungen und die daraus resultierende Kindersterblichkeit anzukämpfen. »

Zur Gründungszeit wurde die Savonnerie vom internationalen Kinderhilfswerk UNICEF unterstützt, wobei sie heute, fast 30 Jahre später, völlig unabhängig und gewinnbringend arbeitet. Dies ist eine Leistung, die wir sehr bewundern und im Sinne einer wirklich nachhaltigen Entwicklung steht. Heute beschäftigt die Savonnerie Yamleende mehr als 25 Frauen. Koordiniert werden die Produktionsschritte und der Vertrieb von einer der Gründerinnen und einer weiteren langjährigen Mitarbeiterin. Die Mitarbeiterinnen von Yamleende sind zum größten Teil junge Witwen oder geschiedene Frauen.

« Durch Die Arbeit in der Savonnerie haben die Frauen die Möglichkeit, eine Erwerbstätigkeit auszuüben und somit der Armut zu entkommen. »

Zusätzlich erhalten die Mitarbeiterinnen an jedem Arbeitstag eine warme Mahlzeit, die sie gemeinsam kochen und es besteht die Möglichkeit, Wäsche zu waschen und sich zu duschen.

Als besondere Leistung ermöglicht die Savonnerie ihren Mitarbeiterinnen die Mikrofinanzierung von kleinen unternehmerischen Tätigkeiten außerhalb der Seifenproduktion. Außerdem werden jedes Jahr mehrere Frauen von außerhalb ausgebildet, um die Produktion von Seifen zu erlernen.

Impressionen vor Ort


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Veranstaltungen

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23
Sa
ganztägig Meihnachtswarkt @ Café Pow
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Nov 23 ganztägig
Meihnachtswarkt @ Café Pow | Freiburg im Breisgau | Baden-Württemberg | Deutschland
Supertolle faire Produkte aus Burkina Faso gibt es auf dem Meihnachtswarkt (ja der heißt so!) im Café Pow in Freiburg! Jetzt Trockenmangos statt Mandarinen in die Stiefel packen! Ab dem 23.11. bis zum 21.12. immer Donnerstag, Freitag und Samstag: Do
Nov
28
Do
ganztägig Meihnachtswarkt @ Café Pow
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Nov 28 ganztägig
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ganztägig Meihnachtswarkt @ Café Pow
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Nov 30 ganztägig
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Supertolle faire Produkte aus Burkina Faso gibt es auf dem Meihnachtswarkt (ja der heißt so!) im Café Pow in Freiburg! Jetzt Trockenmangos statt Mandarinen in die Stiefel packen! Ab dem 23.11. bis zum 21.12. immer Donnerstag, Freitag und Samstag: Do
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ganztägig Meihnachtswarkt @ Café Pow
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Dez 5 ganztägig
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